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Baumriesen

Baumsamen - Raritäten 

Einfach einmal etwas anderes

Nicht jeder Gartenbesitzer ist mit den einheimischen Pflanzen zufrieden zu stellen. Dies gilt nicht nur für Blumen und Gemüse, sondern auch für Sträucher und Bäume. Natürlich kann man die vorgezogenen Setzlinge in speziellen Gärtnereien erwerben. Doch für den begeisterten Gartenfreund gibt es doch nichts schöneres, als die Bäume direkt aus den Baumsamen zu ziehen, nicht wahr?

Qualitativ hochwertige Baumsamen

So findet sich unter anderem der kanadische Rotahorn, der amerikanische Fieberbaum, die Taiwan Zierkirsche und auch der Amerikanische Geweihbaum im Angebot der Baumsamen von Tropica wieder. Damit auch alles bei der Anzucht klappt, ist nicht nur die dazugehörige Literatur im Shop zu finden, sondern auch das notwendige Zubehör, angefangen vom Anzuchtset bis hin zur speziellen Anzucht- und Pflanzerde.



Amerikanischer AmberbaumArt.-Nr.: 13005

 
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Amerikanischer Amberbaum / 70-100 Samen


( Liquidamber styraciflua )


Ein Farben-Feuerwerk für den Herbst- Indian Summer eben !


Wissenswertes: Der Amberbaum wird aufgrund der wohlproportionierten Form und der hübschen Blätter mit ihren großartigen Herbstfarben geschätzt. Die glänzend dunkelgrünen Blätter sind tief gelappt und erinnern ein wenig an Ahornblätter. Im Herbst färben sie sich orange, rot oder sogar lila - ein wahres Farbenfeuerwerk. Der Baum kann nach einigen Jahrzehnten eine Höhe von 10 bis 12 Metern erreichen. Er zählt zu den Zaubernuss-Gewächsen und ist im Winter blattlos.

Die Heimat des Amberbaumes liegt im Norden und Osten der USA sowie in Mexiko.

Auch schon junge Pflanzen benötigen einen sonnigen oder halbschattigen Standort. Sie sollten immer etwas frei stehen, um ganz zur Geltung zu kommen.

Der Boden sollte fruchtbar und tiefgrundig bzw. etwas lehmig sein. Lockerer Sandboden eignet sich nicht für ein gesundes Wachstum. Ebenso sollten Sie im Frühjahr und Sommer auf ausreichend Feuchtigkeit achten.

Da der Amerikanische Amberbaum vollständig winterhart ist, müssen Sie keinerlei Vorkehrungen treffen.

Die ideale Aussaatzeit liegt im Frühjahr und Herbst. Streuen Sie den Samen auf feuchtes Anzuchtsubstrat und bedecken Sie ihn dünn mit dem Substrat. Auch Gartenerde mit Beimengung von 1/4 Sand ist geeignet. Vor der Aussaat sollten die Samen noch Kältebehandelt ( stratizifiert ) werden. So werden keimhemmende Stoffe abgebaut und  die Keimung erfolgt sicherer und schneller.



Preis: 3.43 EUR
Inkl. MwSt. 5 % = 0.16 EUR
Versandkostenpauschale 3,95€ / Ab 35 € Versandkostenfrei
0,035 Euro / korn
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TrompetenbaumArt.-Nr.: 12987

 
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Trompetenbaum / 40 Samen


Catalpa bignonioides )


Winterharter  und spektakulärer Blütenbaum aus Nordamerika  !


Wissenswertes: Der sommergrüne Trompetenbaum fällt sofort aufgrund seiner großen, leuchtendgrünen, herzförmigen Blätter und seiner kompakten Form auf. Der Baum wird 3 bis 8 Meter hoch; ältere Exemplare erreichen manchmal auch bis zu 15 Meter. Der Name Catalpa stammt von den Osage-Indianer ab.

Er ist schnell wachsend und bildet auffällige glockenförmige Blüten in langen Rispen aus. Diese sind etwa 10 bis 15 cm lang mit weißen, an den Rändern gekräuselten Blüten sowie orangefarbenen Flecken und prupurfarbenen Punkten. Die Hauptblütezeit erstreckt sich von Juni bis Mitte August und der Blütenreichtum lockt viele Insekten an. Aufgrund seiner langen, bohnenförmigen Samenschoten ist der wunderbare Baum im Volksmund auch als Zigarrenbaum bekannt.

Heimisch ist die Pflanze in  Nordamerika und Vorkommen gibt es auch in Ostasien. Sein Lebensalter ist mit knapp 100 Jahren doch für einen Baum ziemlich kurz.

Der Trompetenbaum wird am besten an halbschattigen bis sonnigen und leicht geschützten Standorten ausgepflanzt. Sein Wuchs ist in den Jugendjahren eher schnell und kann 40-50 cm pro Jaht betragen - später wächst er nur um die 20 cm jährlich.

Als Boden ist feuchte, durchlässige und nährstoffreiche Erde geeignet. Auf mageren Böden und an sehr windigen Plätzen sieht der Baum oft wenig ansehnlich aus. Längere Trockenheit und Hitze schaden dem Gehölz jedoch nicht.

Der winterharte Trompetenbaum wirft im Herbst seine flaumigen 10-20 cm großen Blätter ab , die sich vorher leuchtend gelb verfärben und daher ist auch dieses Gehölz ein Star des Indian Summer. Ein Rückschnitt ist übrigens nicht empfehlenswert,

Die Anzucht der Samen im Haus ist ganzjährig möglich. Trompetenbaum-Samen sind mit einer keimhemmden Stoffen versehen, die durch eine Kältebehandlung durchbrochen werden muss und dafür muss das Saatgut stratifiziert werden Dies geschieht, indem Sie die Samen in einen Behälter mit feuchtem Sand legen und anschließend für einige Wochen in das Gemüsefach Ihres Kühlschranks legen. Nach dieser Vorbehandlung lassen Sie die schmalen und leichten Samen einige Stunden in raumwarmem Wasser vorquellen und legen Sie sie dann auf feuchtes Anzuchtsubstrat oder sandige humose Erde. Bedecken Sie die Samen mit circa einem halben cm Erde und drücken Sie die Erde leicht an. Halten Sie das Anzuchtsubstrat immer leicht feucht, aber nicht zu nass um ein Schimmeln zu vermeiden. Das Saatgut ist ausgesprochen keimfreudig und die Sämlinge entwickeln sich schnell.



Preis: 3.43 EUR
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0,09 Euro Korn
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Saphir - DrachenbaumArt.-Nr.: 20189

 
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Saphir -Drachenbaum / 150 Samen 

( Paulownia kawakamii )


"Saphire Dragon Tree" - eine gefährdete Pflanzen-Art aus Asien !

 

Wissenswertes: Dieses extrem schnell wachsende Gewächs zählt zur Familie der Blauglockenbäume - der Paulowniaceaen und stammt aus Taiwan, Japan und Ostchina. Dort wird das Gehölz im Englischen `Saphire Dragon Tree`genannt und galt lange Zeit als Glücksbringer und Statussymbol.

Heute ist die Art stark gefährdet - doch zum Glück lässt sich der beeindruckende und schöne Baum auch hier kultivieren - er ist nämlich winterhart.

Am besten kommt er als Solitärpflanze zur Geltung und bekommt so zudem von allen Seiten ausreichend Licht.

Noch beeindruckender als seine exotische Blütenpracht, die wie ein riesiger blau-violetter Farbenteppich erscheint, sind seine riesigen, herzförmigen und leuchtend-samtigen Blätter. Sie wirken schon irgendwie unwirklich im Vergleich zu anderen Blättern, die wir hier an anderen Bäumen kennen - fast wie "Drachen-oder Dinosaurierfutter". Sie wachsen außerdem schnell - Superschnell. In einem Jahr kann der Zuwachs bei 4-5 Metern Höhe liegen. Die Stiele bzw. die Stämme besitzen zwar nur einen Durchmesser von 5-8 cm, können aber im ersten Winter nach dem Blattabwurf knapp über dem Boden gestutzt werden. Der Neuaustrieb im Folgejahr ist bereits etwas kleiner und auch nicht mehr ganz so rasant.

Nur in der Jugendphase bildet der Baum riesige, bis zu 45 cm breite Blätter aus, die auf der Unterseite samtig behaart sind. Wählen Sie für Jungpflanzen warme Standorte. Ein sonniger bis halbschattiger und leicht windgeschützter Platz ist ideal. In Bezug auf den Boden ist der Baum anspruchslos, bevorzugt aber nicht zu arme, mäßig trockene Böden. Bei schweren Lehmböden empfehlen wir sich die Zugabe von Sand und Kies. Staunässe sollte auch vermieden werden.

Nach einigen Jahren bildet der sommergrüne Saphir-Drachenbaum unzählige 30-50 cm lange Blütenrispen aus, an denen noch mehr blauviolette trompetenförmige Einzelblüten sitzen. Diese sind bei Schmetterlingen und anderen Insekten ausgesprochen beliebt. In den ersten 2  Jahren ist der Paulownia kawakamii frostempfindlich und benötigt einen Winterschutz durch Einbinden mit Stroh- oder Frostschutzmatten. Nach dem Rückschnitt der erfrorenen Triebe erfolgt ein starker Neuaustrieb. Später ist der Baum vollständig winterhart.

Er ist nicht nur ein wunderschöner blühender Zierbaum, sondern er wird gerne auch als Schattenspender angepflanzt.

Die Anzucht der Samen im Haus ist ganzjährig möglich. Streuen Sie die Samen auf feuchte Anzuchterde oder humosen, lockeren Boden und bedecken Sie das Saatgut gar nicht, dünn oder maximal nur mit 1 cm Erde. Halten Sie das Anzuchtsubstrat immer feucht, aber nicht nass. Die Keimung erfolgt recht unterschiedlich nach 3 bis 10 Wochen. Nach 2 Monaten dürfen die Pflänzchen vereinzelt werden. Eine Kübelhaltung ist nur bei ständigem Rückschnitt möglich.



Preis: 3.43 EUR
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0,023 Euro / korn
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TulpenbaumArt.-Nr.: 13008

 
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Tulpenbaum / 20 Samen 

( Liriodendron tulipifera )


Ein Star der Amerikanischen Flora und des Indian Summer !

 

Wissenswertes: Aufgrund seiner dunkelgrünen, vierlappigen Blätter unterscheidet sich der Tulpenbaum von allen anderen Bäumen. Die Blätter sehen aus, als hätte man die Spitze abgeschnitten. Auch die blassgrünen Blüten mit orange farbener Mitte sind unverwechselbar und erinnern von der Form her ein wenig an Tulpen- oder Magnolienblüten.

Der hübsche Baum ist schnellwüchsig, wächst mit geradem Stamm und bildet eine symetrische Krone aus. Er liebt kühleres Klima.

Der Tulpenbaum ist im Osten der USA beheimatet.

Sowohl junge als auch ältere Pflanzen lieben sonnige oder halbschattige Standorte. Sie sollten sich recht früh für einen endgültigen Platz entscheiden, da sich der Tulpenbaum nur sehr schwer umpflanzen lässt. Der Boden sollte tiefgründig, fruchtbar und durchlässig sein. Auch leicht saurer Boden ist geeignet. An dem schnell wachsenden Baum erscheinen im Sommer die Blüten und nach einigen Jahren bilden sich auch kleine, kegelartige Früchte aus. Das Holz des Stammes ist leicht und robust.

Der Tulpenbaum bevorzugt kühleres Klima und ist absolut frostfest. Im Herbst verfärben sich die auffälligen Blätter goldgelb und fallen ab.

Die Anzucht der Samen im Haus ist ganzjährig möglich. Legen Sie die Samen zunächst für einige Wochen in den Kühlschrank. Auch 2 Tage im Eisfach schaden ihnen nicht. Eventuell erhöht sich die Keimquote noch ein wenig, da durch die Kältebehandlung keimhemmende Stoffe abgebaut werden. Setzen Sie die Samen anschließend 1 cm tief in feuchtes Anzuchtsubstrat oder Gartenerde und halten Sie das Substrat gleichmäßig feucht, aber nicht nass. Die Keimung erfolgt recht unterschiedlich zwischen 4 und 12 Wochen.



Preis: 3.50 EUR
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0,175 Euro / Korn
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MilchorangenbaumArt.-Nr.: 20179

 
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Milchorangenbaum / 10 Samen


( Maclura pomifera syn. M. aurantiaca )


Ein ausgefallenes Gehölz der Osage-Indianer Nordamerikas  !


Wissenswertes:  Robust - Winterhart - Selten und hier noch recht unbekannt: der Milchorangenbaum, auch als Osagedorn oder Osageorange bekannt. Der Maclura pomifera stammt aus Arkansa und Oklahoma im Norden der USA und zählt zur Familie der Maulbeerbaumgewächse.

Da das Holz besonders widerstandsfähig und elastisch ist haben die Osake Indianer früher daraus ihren "Flitzebögen" gebaut bzw. geschnitzt.

Der Milchorangenbaum ist eigentlich nur in Botanischen Gärten und als Solitärbaum in Parkanlagen zu sehen und findet so langsam seinen Weg als Ziergehölz nach Mitteleuropa.

Der Milchsaftführende und anpassungsfähige Baum ist ausgesprochen schnittverträglich und lässt sich dadurch bestens im Kübel als Strauch oder kleiner Baum heran ziehen. Zudem ist er als Nordamerikanisches Gehlöz absolut winterhart und sollt nur in den ersten 3 Jugendjahren vor zu starken Frost geschützt werden.Sollten trotzdem einige Neutriebe abfrieren, können Sie dies einfach im Frühjahr durch Rückschnitt entfernen.Der Wuchs ist sehr dicht und besteht aus dunkelgrünen 6-12 cm großen zugespitzten Blättern. Die Äste sind mit kleinen scharfen Dornen besetzt und die Rinde des Stammes ist dunkelbraun. Sie wird mit zunehmenden Alter rissig.

Im Frühjahr von April bis in den Juni zeigen sich unendlich viele der hellgrünen und sehr angenehm duftenden Blüten, aus den sich später die ausgefallenen und Tennisball großen Früchte entwickeln. Sie sehen aus wie grüne völlig verrunzelte Orangen. Diese sind leider ungenießbar, aber nicht giftig. In den Nordamerikanischen Parks sind die Früchte bei den Grauhörnchen beliebt - aber das schon fast die einzigen Liebhaber der Milchorangen. Hier entwickeln sich die Früchte meist nicht, da aus Samen gezogene Pflanzen entweder eine weibliche oder männliche Pflanze zur Bestäubung benötigen.

Der Standort darf halbschattig bis sonnig sein. Der Boden kann sowohl lehmig, sandig oder humusreich beschaffen sein - auch da ist die Maclura sehr anpassungsfähig.

Die Samen sind noch nicht Kälte behandelt und sollten etwa 4-5 Wochen lang stratifiziert werden. Die Anzucht gelingt problemlos und das Saatgut kann über Nacht in Wasser vorquellen um so besser Feuchtigkeit aufzunehmen und dann schneller zur Keimung zu gelangen. 2 Monate nach Austrieb dürfen die Pflanzen pikiert ( vereinzelt ) werden. Als Solitärgewächs sollte immer nur 1 Pflanze pro Topf gesetzt werden. Das Einpflanzen ins Erdreich ist ab dem 3 Jahr empfehlenswert, denn so kann es vor zu starken Frost noch umgestellt werden.



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RotahornArt.-Nr.: 13138

 
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Rotahorn / 20 Samen


( Acer rubrum  )


Kanadas "State Tree"  - Fantastisches Herbstlaub !


Wissenswertes: Dieses wunderschöne Laubgehölz wird in seiner Heimat stolze 30 Meter hoch. Hier in Europa erreicht der Rotahorn eine Höhe von 10-15 Metern und ist recht schnellwüchsig. Dieser Baum ist mit seiner auffälligen Herbstfärbung, in der seine Blätter leuchtend orange-rot bis hin zu flammend-rot reichen, maßgeblich am Indian Summer beteiligt.

Die kleinen Blätter sind etwa 10 cm breit und 3-5 lappig. Dieses Blatt ziert die kanadische Flagge und 1964 wurde der Rotahorn im US-Bundesstaat Rhode Island zu seinem Wahrzeichen, dem State-Tree. Schon junge Pflanzen blühen und setzen beim Blattaustrieb im März büschelweise rote Blüten an, die bis Ende Juni zu sehen sind.

Die Heimat liegt im gesamten östlichen Nordamerika, er ist jedoch bis nach Florida anzutreffen. 

Der Red Maple liebt helle bis sonnige Plätze und selbst die jungen Sämlinge sind recht schnellwüchsig und nach kurzer Zeit schon 30 cm hoch. 

Die Pflanzen / Bäume sind anpassungsfähig und vertragen kurzfristige Trockenheit genauso gut wie Staunässe. Ideal ist leicht saurer Boden. Es werden nur sehr flache Wurzeln ausgebildet, die sogar bei größeren Bäumen nur 35cm tief sind, dafür aber weit verzweigt. 

Die Blätter verfärben sich im Herbst in schönen und leuchtenden Farbschattierungen und fallen erst sehr spät ab. Der Baum ist völlig winterhart und übersteht auch Temperaturen von unter - 42° C.

Die Samen brauchen bis zur Keimung schon circa 30-60 Tage und benötigen vorher eine Frostperiode um keimhemmende Stoffe abzubauen. Hierzu können Sie das Saatgut für etwa 2-3 Wochen ins Gefrierfach legen. Anschließend die Samen für 24 Stunden vorquellen und dann auf feuchte Anzuchterde oder sandige Gartenerde drücken. Eine Keimtemperatur von 20°C ist ausreichend. 

Foto Links:YKD/Shotshop.com

Foto Rechts: SegeyIT/Shotshop.com



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Ginkgo / FächerblattbaumArt.-Nr.: 12338

 
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Ginkgo / Fächerblattbaum / 4 Samen


( Ginkgo biloba  )


Ein unverwüstbarer Urzeitbaum - Ein lebendes Fossil !


Wissenswertes: Der Ginkgo besiedelte die Erde schon vor 250 Millionen Jahren und die Blätter besaßen damals schon Ihre heutige Gestalt. Vor 50 Millionen Jahren waren sie auch bei uns heimisch. Die Eiszeit hat sie aber vertrieben. Nach Europa gelangten die Ginkgoserstmals wieder gegen 1750, als sie nach England eingeführt wurden. Heute trifft man ihn in vielen Parkanlagen.

Der Ginkgo ist ein Fächerblattbaum und sozusagen ein Zwitter zwischen Nadel- undLaubbaum. In Asien wird er als heiliger Baum verehrt und ziert Tempelanlagen.

Übersetzt aus dem Chinesischen müßte er bei uns "Silberaprikose" heißen. Aufgrund seiner Blattform wird er in Asien auch "Ya chio" - "Entenfuß" genannt.

Der älteste Ginkgo steht in China und wird auf ein Alter von 1250 Jahre geschätzt.Das älteste europäische Exemplar ist 282 Jahre alt und ist im Botanischen Garten von Uetrecht in den Niederlanden zu finden. Er ist 24 Meter hoch und besitzt einen Stammumfang von 3,8 Metern.

Der Ginkgo ist übrigens sehr widerstandsfähig und hat sich als robustester -Straßenbaum überhaupt erwiesen. Eine Allee von Ginkgobäumen steht nämlich in den Straßen von Manhatten und ist Dauerabgasen ausgesetzt. Auch von Krankheiten wird der Baum nicht befallen.

Der Ginkgo wächst sehr gut auf feuchtem, aber wasserdurchlässigen und nährstoffreichen Böden. Er verträgt auch kalkreichen und sauren Boden.Der Laubaustrieb beginnt Mitte April. Der Baum ist sommergrün und die leuchtend goldgelbe Laubverfärbung setzt im Oktober / November ein, bevor er seine Blätter abwirft. Ab April treibt der Ginkgo neu aus.

Zur Blühreife gelangt der Ginkgo erst nach 10 - 12 Jahren. Die kirschgroßen, saftigenFrüchte entfalten einen unangenehmen Geruch nach Butter- und Valeriansäure. Die Blütezeit liegt im April / Mai und die Samenreife im Oktober / November. Männliche und weibliche Bäume lassen sich im Übrigen an äußeren Merkmalen kaum erkennen. Aber nur die weiblichen Bäume bilden keimfähigen Samen aus.

Sämlinge und Jungpflanzen sollten Sie vor praller Sonne schützen. Wässern Sie den Ginkgo als Topf- bzw. Kübelpflanze nach dem Laubaustrieb im April gleichmäßig. Jungpflanzen reagieren schnell mit einer Blattverfärbung. Statt leuchtend grün werden die Blätter gelblich und hängen schlaff herab.

Der Ginkgo bildet innerhalb eines Jahres viele Blätter, zeichnet sich jedoch durch sein schlankes Wachstum aus und setzt nur wenige Seitentriebe an. Durch Zurückschneiden (ca. Mitte Juni) wird die Krone dichter.

In Mitteleuropa ist der Ginkgo winterhart. Lediglich bei Sämlingen empfiehlt sich ein Winterschutz. Pflanzen, die älter als ein Jahr sind, überstehen unsere Winter problemlos sowohl im Kübel als auch direkt im Garten. Ab Oktober / November, wenn der Ginkgo seine Blätter verfärbt und abwirft, sollten Sie nur noch wenig wässern. Nur bei Sämlingen empfiehlt sich ein Winterschutz. Bei zu warmen Standorten bilden sich zwar früh neue, aber sehr schwache Triebe.

Der Ginkgo eignet sich übrigens auch hervorragend zur Bonsai-Gestaltung als Outdoor-Bonsai.

Die Anzucht der Samen im Haus ist ganzjährig möglich. Rauen Sie die bis zu haselnussgroßen Samen mit Sandpapier leicht an oder weichen Sie die Samen über Nacht in raumwarmem Wasser ein. Dann werden die Samen auf die feuchte Anzuchterde gelegt und dünn mit Erde bedeckt. Bei 20° bis 25° C erfolgt die Keimung nach 3 bis 4 Wochen. Ist es kälter, dauert es oft doppelt so lange.



Preis: 3.43 EUR
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0,87 Euro / Korn
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Tamarinde / Indischer DattelbaumArt.-Nr.: 13147

 
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Tamarinde / Indischer Dattelbaum / 4 Samen 

( Tamarindus indica )

 

Wunderbar filigrane Kübelpflanze  !



Wissenswertes:  Die Tamarinde, auch Indischer Dattelbaum genannt, eignet sich wunderbar als Topf- oder Kübelpflanze. Es handelt sich um einen langsam wachsenden Laubbaum mit einer ausladenen Krone und wunderschönen gefiederten Blattpaaren. Sie sind oben dunkelgrün und auf der Unterseite hell. Die anspruchslose Pflanze ist pflegeleicht und lässt sich als kleiner Baum oder Strauch  im Kübel kultivieren.

In den Tropen ist die Tamarinde nicht nur eine Nutzpflanze, sondern auch ein beliebter Parkbaum. Die Blüten sind hellgelb mit roten Zeichnungen und duften intensiv. Die Bäume fruchten nach 4-6 Jahren

Der Ursprung der Pflanze liegt in den Savannen Afrikas und im westlichen Asien. Heute geht die Verbreitung über den gesamten tropischen Raum.

Das klebrige Mus in den Schoten wird für Saucen verwendet. Es schmeckt leicht säuerlich und zugleich fruchtig-süß. Die Sauce zu Garnelen ist ein kulinarisches Highlight. Die Samen sind auch genießbar und werden gekocht oder geröstet. Gemahlen  können sie in Gebäck verarbeitet werden. Die Blätter finden Verwendung in der Volksmedizin und in einigen Gegenden ist der Tamarindenbaum sogar heilig.

Die Tamarinde benötigt einen sehr hellen  und warmen Standort.

Im Sommer gleichmäßig wässern, aber Staunässe vermeiden. Flüssige Kübelpflanzengaben reichen alle 3 Wochen zwischen April und Mitte September. Als Substrat ist gute Kübelpflanzenerde zu empfehlen. Auch eine Drainage schützt vor Staunässe.

Im Winter wirft die Pflanze einen Großteil ihrer Blätter ab und geht in eine Art Winterruhe. Dem entsprechend sollten Sie weiterhin gleichmäßig, aber weniger wässern. Ein heller Platz bei 15°-18°C ist möglich. Kälter als 5°C sollte die Tamarinde auf keinen Fall stehen. Die Pflanze nicht zu hoher Lufttrockenheit aussetzen, da sonst Spinnmilben oder Schildläuse auftreten können.

Die Anzucht der Samen im Haus ist ganzjährig möglich. Weichen Sie die Samen über Nacht in raumwarmem Wasser ein und setzen Sie diese dann gerade so tief in Anzuchterde, dass sie nicht mehr zu sehen sind. Halten Sie die Erde gleichmäßig feucht und warm (20° bis 25° C). Bei zu viel Nässe verschimmelt das Saatgut. Nach circa 10 Tagen zeigen sich dann schon die ersten Sämlinge. 2 Monate später ist das Vereinzeln möglich und es dürfen bis zu 3 Pflänzchen je Topf gesetzt werden.

Foto Links: pongsak14/Shotshop.com


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Argentinische KermesbeereArt.-Nr.: 13251

 
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Argentinische Kermesbeere / 10 Samen


( Phytolacca dioica )


Der südamerikanische Schattenbaum  -  "Bella Sombra"!


Wissenswertes: Dieser beeindruckende, große Baum aus Südamerika mit seinem geringen Wasserbedarf lässt sich hier als immergrüne Kübelpflanze ziehen. Charakteristisch sind seine flachen und kräftigen Wurzeln, sowie der knollige , verdickte Stamm. Der schnellwachsende Baum wird in südlichen Ländern gerne als Schattenbaum gepflanzt, da er eine dichte Krone ausbildet. Im spanischem wird der Baum deshalb auch " Bella Sombra " genannt.

Im Sommer bilden sich weiße Blüten, aus denen dann kleine, gelbe fleischige Beeren werden. Das zweihäusige Gewächs benötigt bei der Kultur im Topf oder Kübel humusreichen Boden und einen halbschattigen bis sonnigen Standort. Hier sollten Sie die Pflanze im Sommer ruhig etwas mehr wässern.

Der Kermesbeerenbaum ist in Südamerika heimisch. Seinen Ursprung hat er in Argentinien.

Der Standort sollte halbschattig bis sonnig sein. In den Sommermonaten verträgt der Kermesbeerenbaum auch durchgehend einen vollsonnigen Platz. Bei Kultur im Topf oder Kübel wählen Sie einfach humusreichen Boden. Der Wasserbedarf ist durchschnittlich, lediglich im Sommer können Sie ruhig etwas mehr gießen. Universal- oder Kübelpflanzendünger bekommt die Kübelpflanze von Mai bis Oktober im Abstand von 3-4 Wochen.

Der Phytolacca dioica ist nicht winterhart. Die Pflanze verträgt Temperaturen bis 5 C und benötigt einen überdachten Winterschutz.

In der Wohnung ist ein heller Platz ideal. In Heizungsnähe müssen Sie allerdings deutlich mehr wässern und die Blätter aufgrund der trockenen Luft häufiger besprühen.

Die Anzucht gelingt schnell und ist einfach. Die Samen über Nacht in Wasser vorquellen lassen und danach 1 cm tief in sandige Erde setzen. Bei gleichmäßiger Feuchtigkeit zeigen sich die ersten Sämlinge schon nach 14-20 Tagen. Schon nach kurzer zeit besitzt das Bäumchen eine ansehnliche Größe und begeistert mit seinen leuchtend grünem Blättern. 



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TaschentuchbaumArt.-Nr.: 12957

 
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Taschentuchbaum / 1 Samen


( Davidia involucrata )


"Schwebende Schmetterlinge" - winkende Taschentücher !


Wissenswertes : Die Gattung umfasst nur diese eine Art. Während der Blütezeit ist es wohl der auffälligste Baum außerhalb der Tropen. Die Blüten werden von Pflanzenforschern als große, schwebende Schmetterlinge bezeichnet. Im Volksmund heißt es, die Blüten bewegen sich wie winkende Taschentücher.

Die Pflanze ist im westlichen China zu Hause und hat sich als winterharter Zierbaum auch überall in Mitteleuropa beliebt gemacht.Ältere Exemplare stehen allerdings meist nur in Botanischen Gärten oder Parks.
Der 3 bis 10 Meter hoch werdende Taschentuchbaum kann sich im Freien an einem halbschattigen bis sonnigen Platz am besten entfalten.

Der Boden sollte porös und nährstoffhaltig sein. Lehm ist eher ungeeignet. Die Hochblätter sollten Sie vor starkem Wind schützen.

Der Taschentuchbaum ist winterhart. Zum Herbst wirft die Pflanze ihre Blätter ab. Durch Schnitt kann die Höhe des Baumes beeinflusst werden. Die Krone sollte dabei immer oval bleiben.

Die Anzucht der Samen im Haus ist ganzjährig möglich. Der Baum kann auch nur aus Samen vermehrt werden. Die großen und hartschaligen Samen benötigen in der Natur bis zu 10 Monate zum Keimen. Zuhause können die Samen aber stratifiziert werden. Dazu benötigen sie eine feuchte und kühle Lagerung, um Hemmstoffe abzubauen. Dafür eignet sich eine Plastikbox mit grobkörnigem Sand. So werden die Samen für 4 bis 8 Wochen kühl gestellt - auch Frost schadet nicht. So geraten die Samen allmählich in Keimstimmung. Nun werden die Samen in feuchte Anzuchterde gesetzt und zur Keimung an einen kühlen Platz gestellt. Für diese Geduldsprobe werden Sie dann später auch mit einer sehr robusten Pflanze belohnt.



 

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