Zypergras / 250 Samen
(
Cyperus
alternifolius syn. Cyperus involucratus)
Wissenswertes:
Das
Zypergras ist eine von fast 600 Arten der dekorativen, binsenartigen Gräser. Es
entsteht ein palmenartiger Eindruck, da die Laubblätter schirmartig oben auf
der Sproßachse sitzen.
Die Pflanze stammt aus Mittel- und Südafrika und ist
rhizombildend. Das heißt, sie verbreitert sich ständig und kann auch geteilt
werden. Dieses Gras ist sowohl für die Zimmerhaltung als auch für den Kübel
geeignet. Es wird circa 1,50m-1,80m hoch, bildet runde bis 3 seitige Halme.
Die
Blätter
können bis zu 25cm lang und 1cm
breit werden. Als Sumpfpflanze liebt das Zypergras ständige Feuchtigkeit.
Dieser Klassiker wird gerade neu wiederentdeckt und erfreut sich aufgrund
leichter Pflege und seines eleganten Aussehens großer Beliebtheit.
Pflanztiefe: Im Flachwasser 5 bis 10 cm / Im Topf oder Kübel 5 cm.
Herkunft: Heimisch ist das Zypergras in Mittel- und Südafrika sowie auf
Madagaskar.
Anzucht:
Die Anzucht der Samen im Haus ist ganzjährig möglich.
Das feine Saatgut auf feuchtem Anzuchtsubstrat
verteilen, dünn bedecken und das Gefäß mit einer Klarsichtfolie oder
Glasscheibe abdecken. Alle 2-3 Tage für einige Stunden
lüften. Für die recht lange Anzucht von 4-6
Wochen ist gleichmäßige Feuchtigkeit und Wärme ideal.
Standort/Licht:
An hellen bis sonnigen Plätzen erhält man kräftige und
üppig wachsende Pflanzen. Als Sumpfpflanze stehen sie am besten am Rande des
Teiches. Es ist ratsam sie im Sommer in 5-10cm tiefes Wasser
zu setzen.
Pflege: Als Topf- oder Kübelpflanze sollte das Rhizom aber nicht
dauerüberflutet sein, da sonst die Wurzelatmung unterbrochen wird.
Zwischenzeitlich mal kurz antrocknen lassen. Je Quadratmeter sollten
nicht mehr als 3-5 Pflanzen gesetzt werden.
Das Erdsubstrat darf nährstoffreich sein und Sie sollten die Pflanzen von April
bis Mitte September alle 10-14 Tage mit Universaldünger versorgen.
Überwinterung:
Das Zypergras verträgt keine Minustemperaturen und
benötigt in den Wintermonaten auch weniger Wasser. Die Pflanzen fühlen sich in
einem hellen und eher kühleren Raum (12°-18°C) sehr wohl. Bei zu starker
Lufttrockenheit kann Spinnmilbenbefall entstehen und dann hilft nur ein starker
Rückschnitt.