Mexikanische Pinie / 40 Samen
(Pinus patula)
Wissenswertes: Dieser wunderschöne ornamentale Baum zählt zu den Pinien und wird in der Natur stolze 30 Meter hoch. Er ist immergrün und fällt aufgrund seiner sehr langen, zarten und hängenden Nadeln auf. Sie sind leuchtend grün und bilden einen herrlichen Kontrast zu der hellbraunen, schimmernden Rinde. Beim Abbrechen von Holz duftet es nach Anis.
Die Pinus patulata ist schnellwachsend und eignet sich als Garten-, Kübel oder Bonsaipflanze. Im Englischen wird sie Mexican weeping pine genannt. Die Mexikaner kennen das Nadelgewächs einfach als Jelecote – Pine.
Herkunft: Heimisch ist die Pflanze in Mexiko, wie der Name schon vermuten lässt.
Anzucht: Die Anzucht der Samen im Haus ist ganzjährig möglich. Die Samen in eine Schale legen und für circa 30 Tage in den Kühlschrank zum Stratifizieren stellen. In dieser Kälteperiode werden keimhemmende Stoffe abgebaut. Es ist nicht unbedingt nötig, da die Samen vorbehandelt sind. Aber es kann die Keimquote doch noch erhöhen. Anschließend in Anzuchtsubstrat oder durchlässige Erde mit 25% Sand und 25% Perlitte mischen und bei gleichmäßiger Feuchtigkeit und 20° bis 25°C die Samen zum Keimen bringen.
Standort/Licht: Die Mexikanische Pinie bevorzugt halbschattige bis vollsonnige Standorte und kommt am besten als freistehende Pflanze zur Geltung.
Pflege: Junge Pflanzen nicht zu stark wässern. Die Pinie toleriert eher Trockenheit als zuviel Nässe. Bei Dauerfeuchtigkeit können die Nadeln auch schnell gelb werden. Von Ende März bis Oktober alle 4 Wochen mit Koniferendünger versorgen. Bei ausgepflanzten Exemplaren reicht alle 2 Monate eine Düngung.
Überwinterung: Für kurze Zeit wird Frost vertragen. Starker Frost unter -10°C gefährdet die Mexikanische Pinie dann aber doch. Bei Kübelhaltung eignet sich ein heller Überwinterungsplatz zwischen 2° bis 15°C.