Tamarinde / Indischer Dattelbaum / 4 Samen
(Tamarindus indica)
Wissenswertes: Die Tamarinde, auch Indischer Dattelbaum genannt, eignet sich wunderbar als Topf- oder Kübelpflanze. Sie ist problemlos in der Pflege und lässt sich als kleiner Baum oder Strauch kultivieren. In den Tropen ist die Tamarinde nicht nur eine Nutzpflanze, sondern auch ein beliebter Parkbaum. Die Blüten sind hellgelb mit roten Zeichnungen und duften intensiv.
Das klebrige Mus in den Schoten wird für Saucen verwendet. Es schmeckt leicht säuerlich und zugleich fruchtig-süß. Die Sauce zu Garnelen ist ein kulinarisches Highlight. Schön anzusehen sind auch die hellgrünen Blätter, die aus 10-20 Fiederpaaren bestehen.
Herkunft: Der Ursprung der Pflanze liegt in Afrika und im westlichen Asien. Heute geht die Verbreitung über den gesamten tropischen Raum.
Anzucht: Die Anzucht der Samen im Haus ist ganzjährig möglich. Weichen Sie die Samen über Nacht in raumwarmem Wasser ein und setzen Sie sie dann gerade so tief in Anzuchterde, daß sie nicht mehr zu sehen sind. Halten Sie die Ere gleichmäßig feucht und warm (20° bis 25° C). Nach circa 10 Tagen zeigen sich dann schon die ersten Sämlinge.
Standort / Licht: Die Pflanze benötigt einen sehr hellen Standort.
Pflege: Im Sommer gleichmäßig wässern, aber Staunässe vermeiden. Flüssige Kübelpflanzengaben reichen alle 3 Wochen zwischen April und Mitte September. Als Substrat ist gute Kübelpflanzenerde zu empfehlen. Auch eine Drainage schützt vor Staunässe.
Überwinterung: Im Winter wirft die Pflanze einen Großteil ihrer Blätter ab und geht in eine Art Winterruhe. Dementsprechend sollten Sie weiterhin gleichmäßig, aber weniger wässern. Ein heller Platz bei 15°-18°C ist möglich. Kälter als 5°C sollte die Tamarinde auf keinen Fall stehen. Die Pflanze nicht zu hoher Lufttrockenheit aussetzen, da sonst Spinnmilben oder Schildläuse auftreten können.