Chocolate - Bamboo / 20 Samen / Winterhart
(Borinda fungosa syn. Fargesia fungosa)
Wissenswertes: Dieser mittelgroße und aufrechte Bambus aus den
hochgelegenen Bergwäldern Chinas eignet sich perfekt für unsere Gärten oder
Kübel. Er wird etwa 2-3,5 Meter hoch und ist horstwachsend.Er bildet keine Rhizome aus
und so kommt es auch nicht zum unkontrollierten Ausbreiten. Sie benötigen auch
keine Rhizomsperren für den Chocolate – Bamboo.
Zudem ist er einigermaßen
winterhart und verträgt Temperaturen bis zu -15°C. Diese Art wurde erst 1990 aus China hier eingeführt.
Eine ideale Zierpflanze für den Kübel, vor dunklem Hintergrund oder als
Solitärpflanze am Teich. Die Halme sind bläulich und haben einen Durchmesser
von 2,5cm bis 3cm. Die schmalen Blätter sind länglich und grün mit
weißgelblichen Streifen.
Herkunft: Die Heimat des Chocolate - Bamboo liegt in den Bergwäldern Chinas.
Anzucht: Drücken Sie die Samen verteilt in feuchtes Anzuchtsubstrat. Sie können die Keimquote noch enorm erhöhen, indem Sie circa 25% Perlite beimischen. Dieses Naturprodukt speichert Wasser, ist wärmespeichernd und wirkt bodenbelüftend. Bei 20° - 25°C und gleichmäßiger Feuchtigkeit keimt das Saatgut nach 10 - 12 Tagen.
Standort/Licht: Entscheidend für ein gesundes Wachstum ist auch der Standort. Bevorzugt sind immer windgeschützte, sonnige und halbschattige Plätze. Das gilt sowohl für Kübel- als auch für Gartenhaltung.
Pflege: Während der Wachstums lieben Bambus viel Wasser und ausreichend Nährstoffe. Nur so werden die Halme stark und hoch. Rollen sich die Blätter zusammen, besteht Wassermangel. Organische Dünger (zum Beispiel Schafwollpellets oder Hornspäne) oder stickstoffbetonte fertige Bambus- / Gräserdünger sind empfehlenswert. Bambus ist empfindlich gegen Salze. Am besten einmal im April und Juni düngen. Der Boden sollte frisch bis feucht sein und unbedingt gute Drainageschichten haben. Bambus verträgt keine Staunässe.
Überwinterung: Bambus benötigt im Pflanzjahr immer einen Winterschutz. Mit trockenem Laub oder Stroh den Rhizombereich (Wurzelstock) schützen. Vor dem Winterbeginn unbedingt wässern, da die meisten Schäden durch Trockenheit hervorgerufen werden und durch Bodenfrost wird kaum Wasser nachgeliefert. Wenn die Blätter vertrocknet sind kann in den Halmen noch Leben sein und im Spätfrühjahr treibt neues Grün aus. Wenn nicht, dann die vertrockneten Blätter abschneiden.